Reform-und Öffnungspolitik


Nachfolger nach Maos Tod wurde Deng Xiaoping. Er schaffte die Volkskommunen wieder ab, gab den Bauern ihr Land zurück und führte die Privatwirtschaft ein. Unter seiner politischen Führung wurden die Kontakte zum Ausland wieder neu aufgenommen und 1975 kam es wieder zu diplomatischen Beziehungen zur USA. Ausländische Firmen strömten nun ins Land ein.
Politisch war der Kurs aber weiterhin weit entfernt von einer Demokratie, die KP China erhob für sich den alleinigen Führungsanspruch. Vetternwirtschaft und Korruption waren immer noch an der Tagesordnung.

 


4. Juni 1984


Tausende Anhänger der aufkommenden Demokratiebewegung, protestierten am 4. Juni 1984 in vielen größeren Städten. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian ‘an- Men-Platz) in Beijing kam es zu einer blutigen Niederschlagung des Protestes. Tausende Intellektuelle und Studenten kamen dabei ums Leben.
Die Wirtschaftsreformen wurden in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben und die Sonderwirtschaftszonen Shanghai und Shengzen gegründet.

 


1992 erreicht die Chinas Volkswirtschaft weltweit den 3. Platz.


1997 stirbt Deng Xiaopeng


2001 Beitritt Chinas zur WTO.