Gesundheit

Medizinische Versorgung

Die Gesundheitsversorgung ist vor allem in größeren Städten recht gut. Natürlich ist eine umfassende Auslandsreise-Krankenversicherung für den Fall der Fälle unabdingbar. Vor der Reise sollte der Impfstatus auf den aktuellen Stand gebracht und der Hausarzt oder Reisemediziner konsultiert werden.

Aktuelle Impfempfehlungen finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Robert-Koch-Institut
Auswärtiges Amt
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Da die Qualität der staatlichen Krankenhäuser oft erheblich variiert, kann man sich bei einem Notfall an seine Botschaft wenden und eine Klinikempfehlung einholen.
Vor allem Städte, die ehemals ausländische Kolonien waren, haben oft englisch sprechende Mitarbeiter. Gezahlt wird die Behandlung bar.

 

Schutz vor Hitze

Im Sommer wird es im ganzen Land sehr heiß und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sowie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor werden empfohlen. Anzuraten sind auch Kopfbedeckung und Sonnenbrille.
Bei Unwohlsein und Kopfschmerzen aufgrund starker Hitze sollte man sich an einen kühlen Ort zurückziehen, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und bei starken Beschwerden einen Arzt konsultieren.

Schutz vor Kälte

Vor allem im Norden Chinas und in den Hochgebirgsregionen Tibets wird es sehr kalt. Wasser-und winddichte Funktionskleidung mit wärmenden Schichten ist hier Pflicht. Ebenso eine warme Kopfbedeckung, gute Handschuhe und wärmende Schuhe.
Denken sollte man auch an die Vorliebe für stark auskühlende Klimaanlagen, die nicht selten zu Erkältungen führen.

Luftverschmutzung

Ein großes Problem größerer chinesischer Städte ist die starke Luftverschmutzung. Besonders Menschen mit Asthma sollten entsprechende Vorkehrungen treffen und ihre Medikamente dabei haben. Eventuell hilft auch eine Atemschutzmaske.

Magen-Darm-Probleme

Viele Chinareisende haben aufgrund der Nahrungsumstellung in den ersten Tagen leichte Magen-und Darmprobleme. Grund sind oft die stark gewürzten und fetten Speisen. Abhilfe kann schaffen, wenn man sich in den ersten Tagen an Reis mit gekochtem Gemüse hält. Bei Durchfall ist eine Rehydration wichtig, z.B. mit einer oralen Rehydrationslösung oder selbstgemacht aus Wasser, Zucker und etwas Salz. Auf rohes Gemüse, Obst, unabgekochtes Leitungswasser und Eiswürfel sollte verzichtet werden.
Auch die durch Bakterien oder durch Amöben verursachte Ruhr, sowie die Hepatitis A führen zu Durchfall und Fieber. Bei schweren Beschwerden sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.

Durch Insekten übertragbare Krankheiten

Vor allem im Sommer sind Moskitos sehr lästig und im Süden Chinas können Sie sogar Malaria übertragen.
Es gibt ganzjährig ein minimales Malaria-Risiko in den ländlichen Regionen unter 1.500m Höhe in den Provinzen Hainan und Yunnan, sowie in Anhui, Henan, Hubei, Ghuizhou und Jiangsu.
Schutz vor Mückenstichen wird empfohlen durch langärmelige Kleidung, Mückenschutzmittel, und Moskitonetze. Über eine eventuell nötige Malaria-Prophylaxe informieren Sie sich am besten bei einem Tropeninstitut oder einem Reisemediziner.
Moskitos können auch Dengue-Fieber oder Japanische-Enzephalitis übertragen, gegen letzt genannte Erkrankung gibt es für Risikogruppen eine Impfung.

Reiseapotheke

Die meisten Medikamente bekommen Sie in den größeren Städten Chinas. Einige bei uns rezeptpflichtige, sind vor allem in Beijing oder Shanghai sogar frei erwerblich.
Dennoch ist es ratsam eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei zu haben. Von Medikamenten, die regelmäßig benötigt werden, sollten die Wirkstoffe notiert werden, falls Sie Nachschub brauchen. Außerdem sollte ein Medikament gegen Schmerzen und Fieber, gegen Übelkeit und Reisekrankheit, eine antiseptische Salbe, Insektenschutzmittel, Pflaster und Verbandsmaterial, Pinzette, Schere sowie ein Fieberthermometer dabei sein, sowie ein Mittel gegen Durchfall und eine orale Hydratationslösung.








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